SAP-Aktie erholt sich nach Kursrutsch: Management zeigt Vertrauen durch Insiderkäufe
- SAP-Aktie erholt sich nach starkem Kursrückgang durch Managementkäufe.
- Analysten bleiben überwiegend positiv, trotz gemischter Reaktionen auf Cloud-Zahlen.
Nach einem starken Kursrückgang zeigt die SAP-Aktie wieder Stärke. Der Rückgang wurde durch enttäuschende Erwartungen im Cloud-Geschäft ausgelöst. Das Management nutzte den Kursrutsch für umfangreiche Aktienkäufe, was als Vertrauensbeweis gewertet wird.
Die Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 zeigte operativ starke Ergebnisse. Der Nettogewinn stieg auf 7,5 Milliarden Euro, mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Dennoch enttäuschte das Cloud-Geschäft, da der Auftragsbestand unter den Erwartungen blieb.
Finanzchef Dominik Asam erklärte die Verzögerungen bei großen Vertragsabschlüssen. Vorstandschef Christian Klein betonte die Bedeutung von SAP Business AI. Die Sorgen um eine Wachstumsdelle konnten jedoch nicht vollständig zerstreut werden.
Nach dem Kurssturz kauften mehrere Vorstandsmitglieder SAP-Aktien. Dominik Asam erwarb 6.000 Aktien, Sebastian Steinhäuser 2.009 Aktien. Diese Käufe gelten als Zeichen, dass das Management die Aktie für unterbewertet hält.
SAP kündigte ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro an. Dies soll die Attraktivität der Aktie erhöhen. Analysten reagierten gemischt, aber überwiegend positiv. Goldman Sachs bestätigte eine Kaufempfehlung.
Die SAP-Aktie zeigt sich zum Wochenstart fester und notiert bei rund 173 Euro. Der Markt reagiert sensibel auf Abweichungen im Cloud-Geschäft. Insiderkäufe und das Rückkaufprogramm signalisieren Vertrauen in eine vorübergehende Schwäche.