Rüstungssektor: Renk und Rheinmetall im Fokus trotz Konsolidierung
- Renk und Rheinmetall bleiben trotz Konsolidierung im Fokus der Analysten.
- Steigende Verteidigungsausgaben und geopolitische Unsicherheit bieten Chancen im Rüstungssektor.
Nach einer starken Rally und anschließender Konsolidierung zeigen sich deutsche Rüstungsaktien schwach. Rheinmetall, Hensoldt und Renk gehörten zuletzt zu den Schlusslichtern. Analysten bleiben jedoch optimistisch und sehen neue Chancen im Sektor.
Jefferies nutzt die Kursrücksetzer, um Renk als neuen Favoriten zu positionieren. Die Kaufempfehlung bleibt bestehen, das Kursziel liegt bei 75 Euro. Analystin Chloe Lemarie sieht steigende Verteidigungsausgaben als Rückenwind.
Renk profitiert von Großaufträgen und Modernisierungsprogrammen. Jefferies sieht das aktuelle Kursniveau als attraktiven Einstiegspunkt. Auch Rheinmetall bleibt ein Kauf, das Kursziel wurde auf 2.170 Euro angehoben.
Rheinmetall gilt als Profiteur der europäischen Aufrüstungswelle, besonders im Bereich Munition und gepanzerte Fahrzeuge. Die Konsolidierung wird als Verschnaufpause interpretiert, nicht als Trendbruch.
Jefferies äußert sich vorsichtiger zu Airbus. Die Aktie wurde von Kaufen auf Halten zurückgestuft, das Kursziel auf 215 Euro gesenkt. Währungseffekte und operative Risiken belasten.
Hensoldt erfährt eine Stimmungsaufhellung. Morgan Stanley stufte die Aktie von Underweight auf Equal-weight hoch, das Kursziel wurde auf 82 Euro angehoben. Hensoldt profitiert von der Nachfrage nach Sensorik und Elektroniklösungen.
Rheinmetall bleibt der Top-Pick von Morgan Stanley im europäischen Rüstungssektor mit einem Kursziel von 2.500 Euro. Die Schwächephase wird als gesunde Konsolidierung gesehen.
Die strukturellen Treiber wie steigende Verteidigungsausgaben und geopolitische Unsicherheit bleiben intakt. Renk rückt als neuer Favorit in den Fokus, während Rheinmetall seine Rolle als Schwergewicht behauptet.