Rivian erreicht Gewinnzone und sichert sich Volkswagen-Investition
- Rivian erzielt Bruttogewinn und erhält erste Milliardentranche von Volkswagen.
- Volkswagen sichert sich Zugang zu Rivians Elektronik-Plattform, Rivian plant neues Kompaktmodell.
Rivian hat im zweiten Quartal in Folge einen Bruttogewinn erzielt. Dies ermöglicht die erste Milliardentranche aus dem Volkswagen-Deal. Der Wolfsburger Konzern plant, bis zu 5,8 Milliarden Dollar in den US-Elektroautobauer zu investieren.
Volkswagen erhält durch den Deal Zugang zu Rivians Elektronik-Plattform, um Softwareprobleme in seiner Elektroflotte zu lösen. Rivian nutzt das Kapital für die Produktion des Kompaktmodells R2, das ab 45.000 Dollar erhältlich sein wird.
Der durchschnittliche Verkaufspreis der Rivian-Modelle liegt derzeit bei 88.500 Dollar. CEO RJ Scaringe betont, dass das neue Modell entscheidend für das Wachstum sei.
Das Marktumfeld bleibt herausfordernd. Aufgrund von Importzöllen senkte Rivian sein Auslieferungsziel für 2025 auf 40.000 bis 46.000 Fahrzeuge. Diese Zölle erhöhen die Kosten je Fahrzeug erheblich.
Im ersten Quartal 2025 stagnierte der Umsatz bei 1,2 Milliarden Dollar. Der Nettoverlust wurde jedoch von 1,445 Milliarden auf 541 Millionen Dollar reduziert. Analysten sehen dies als Zeichen für eine bessere Kostenkontrolle.