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Portugal Anerkennt Palästina: Neue Dynamik in der Nahost-Diplomatie

Quelle: eulerpool

Portugal hat als weiteres westliches Land einen palästinensischen Staat anerkannt. Außenminister Paulo Rangel erklärte am Rande der UN-Generalversammlung in New York, die Zweistaatenlösung sei „der einzige Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden“.

Zuvor hatten auch Großbritannien, Kanada und Australien am Sonntag ihre Anerkennung verkündet. Premier Keir Starmer betonte, es handle sich nicht um eine Belohnung der Hamas, sondern um einen Beitrag zur Beendigung des Gaza-Kriegs. Kanadas Regierungschef Mark Carney warf der israelischen Regierung vor, eine Zweistaatenlösung aktiv zu blockieren. Australiens Premier Anthony Albanese sprach von einem koordinierten Vorgehen, um neuen Schwung in die Verhandlungen zu bringen.

Israel reagierte scharf und sprach von einer „Belohnung für Terror“. Oppositionsführer Jair Lapid nannte den Schritt eine „diplomatische Katastrophe“, kritisierte jedoch auch die Netanjahu-Regierung für fehlende Präventionsarbeit.

Die USA und Deutschland lehnen eine Anerkennung zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin ab. Weltweit haben inzwischen fast 150 der 193 UN-Mitgliedsstaaten Palästina als Staat anerkannt.