Porsche: Vorstandsumbau und Gewinneinbruch belasten Margen
- Porsche zahlt 11,6 Millionen Euro Abfindung an Ex-Finanzchef Lutz Meschke.
- Operative Marge fällt auf 8,6 Prozent, Gewinneinbruch von 40 Prozent im ersten Quartal 2025.
Nach dem vorzeitigen Abgang von Finanzchef Lutz Meschke zahlt Porsche eine Abfindung von 11,6 Millionen Euro. Meschkes Vertrag endet 2025, er erhält weiterhin sein Fixgehalt von 1,1 Millionen Euro jährlich.
Vertriebsvorstand Detlev von Platen erhält keine Abfindung, aber weiterhin sein Gehalt. Sein Grundgehalt betrug 2024 knapp 945.000 Euro. Der Umbau ist Teil einer Neuausrichtung unter CEO Oliver Blume, der seit 2015 Porsche führt.
Blume plant, seine Doppelrolle als VW-Konzernchef nur solange fortzusetzen, wie sie beiden Unternehmen nützt. Beobachter erwarten eine Entscheidung über die Nachfolge noch in diesem Jahr.
Mit Meschkes Ausscheiden leitet Blume einen Generationenwechsel ein. Vera Schalwig übernimmt das Personalressort, Joachim Scharnagl folgt im Bereich Beschaffung auf Barbara Frenkel.
Parallel zur personellen Neuaufstellung meldete Porsche im ersten Quartal 2025 einen Gewinneinbruch von 40 Prozent. Die operative Marge fiel auf 8,6 Prozent. Für das Gesamtjahr wird eine Marge zwischen 6,5 und 8,5 Prozent erwartet.