Der politische Trend in Deutschland verschiebt sich weiter: Laut einer aktuellen Insa-Umfrage liegt die AfD mit 26,5 Prozent erstmals klar vor der Union (24,5 Prozent). Für CDU und CSU ist das der schwächste Wert seit über drei Jahren.
uch die Regierungsparteien verlieren: Die SPD fällt auf 14,5 Prozent, die Grünen auf 11 Prozent. Die Linke verbessert sich leicht auf 11,5 Prozent und überholt die Grünen. FDP (3,5 %) und BSW (4 %) würden weiter an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist laut dem RTL/ntv-Trendbarometer so unbeliebt wie nie: 71 Prozent der Deutschen sind mit seiner Arbeit unzufrieden – ein neuer Höchstwert. Nur 26 Prozent äußern Zustimmung. Selbst unter Unionsanhängern ist der Rückhalt gesunken.
Zusammen kämen Union und SPD nur noch auf rund 39 Prozent, weit entfernt von einer Regierungsmehrheit. Politische Beobachter sehen die AfD im Aufwind, während die etablierten Parteien weiter an Zustimmung verlieren.
Die Daten basieren auf Umfragen von Insa (30. Sept.–6. Okt. 2025, 2001 Befragte) und Forsa im Auftrag von RTL/ntv.
Die AfD erreicht neue Rekordwerte, während Kanzler Merz und die Union weiter an Zustimmung verlieren. Das politische Kräfteverhältnis in Deutschland verschiebt sich – mit wachsenden Risiken für die Stabilität der Regierungskoalition.



