Der Prothesenhersteller Ottobock steht kurz vor seinem Börsendebüt – und das Interesse der Investoren ist groß. Beim IPO am 9. Oktober dürfte der Ausgabepreis am oberen Ende der Spanne von 62 bis 66 Euro liegen.
Laut Informationen von Bloomberg ist die Platzierung bereits überzeichnet, Gebote unter 66 Euro hätten demnach kaum Chancen auf Zuteilung. Damit würde Ottobock mit rund 4,2 Milliarden Euro bewertet – ein starkes Signal für den Börsenstart des Traditionsunternehmens aus Duderstadt.
Geplant ist die Ausgabe von etwa 1,6 Millionen neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie rund 9,1 Millionen Anteilen aus dem Bestand des Mehrheitseigners Näder Holding. Zusätzlich könnten im Rahmen einer Greenshoe-Option weitere 1,6 Millionen Aktien platziert werden. Bei voller Ausnutzung würde der Streubesitz bei rund 19 Prozent liegen.




