Politische Unsicherheiten unter Trump belasten Impfstoffhersteller und Aktienmärkte
- Trump-Regierung ersetzt Impfstoffbeirat durch Skeptiker, was Unsicherheiten für Hersteller schafft.
- Aktienkurse von Moderna und Novavax fallen, Investitionen könnten langfristig zurückgehen.
Die US-Regierung unter Präsident Trump hat den gesamten Impfstoffbeirat entlassen und durch Skeptiker ersetzt. Dies erhöht den Druck auf die Impfstoffindustrie und könnte langfristig Investitionen und Zulassungen beeinträchtigen.
Die Immunisierungskommission, die Empfehlungen zu Impfstoffen gab, wurde durch regierungsnahe Kandidaten ersetzt. Experten warnen vor einer Schwächung der Impfempfehlungen und einem politischen Eingriff in wissenschaftliche Verfahren.
Die Aktienkurse von Impfstoffherstellern wie Moderna und Novavax sind stark gefallen. Regulatorische Unsicherheiten könnten zu einem dauerhaften Rückgang der Investitionen führen.
Impfstoffsparten galten bisher als krisenresistent. Die Herstellung und Produktion erschweren den Markteintritt für Generika, was für stabile Cashflows sorgte. Nun herrscht Nervosität in der Branche.
Kennedy fordert Placebo-kontrollierte Studien für neue Impfstoffe, was ethisch umstritten ist. Die Pharmaindustrie befürchtet, dass solche Vorgaben die Zulassungsprozesse erschweren könnten.
Hersteller verlieren öffentliche Fördermittel. Moderna verlor einen Vertrag zur Entwicklung eines Vogelgrippe-Impfstoffs, zeigt sich aber zuversichtlich mit neuen FDA-Zulassungen.
Marktbeobachter sehen eine strukturelle Veränderung. Investoren sind nicht mehr zwingend in Impfstoffpipelines engagiert, was den Sektor weiter unter Druck setzt.
Ein Rückzug der Hersteller hätte weitreichende Folgen. Eine Reduzierung der Forschung und Entwicklung neuer Impfstoffe wäre wahrscheinlich die Konsequenz.