Die jüngste Insa-Erhebung zeigt eine politische Landschaft im Umbruch: Die AfD bleibt zwar stärkste Kraft, doch die Union rückt bis auf wenige Zehntel heran. Gleichzeitig verliert die Grünen-Chefin Franziska Brantner in der persönlichen Beliebtheit so stark wie kaum ein anderer Spitzenpolitiker.
Die AfD kommt in der aktuellen Insa-Umfrage unverändert auf 26 Prozent und führt damit weiterhin das Parteienfeld an. Die Union verkürzt jedoch den Abstand und liegt nun mit 25,5 Prozent praktisch auf Tuchfühlung. Für CDU und CSU ist es einer der engsten Werte der vergangenen Wochen.
Die SPD stagniert mit 15 Prozent, sodass ein schwarz-rotes Bündnis rechnerisch auf 40,5 Prozent käme – ein Wert, der der Ampel weiter zusetzt.
Die Grünen können ihren Wert von 11 Prozent nicht verbessern. Die Linke verliert leicht und fällt auf 10,5 Prozent zurück. Noch kritischer ist die Lage für FDP und BSW, die mit 3 bzw. 4 Prozent aktuell an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würden.
Insa-Trend im Überblick:
Bei der persönlichen Beliebtheit schafft es AfD-Co-Chefin Alice Weidel erneut in die Top Ten und verbessert sich leicht. Sie gehört damit zu den wenigen Oppositionspolitikerinnen, die im Ranking konstant zulegen.
Deutlich schlechter läuft es für Franziska Brantner: Die Bundesvorsitzende der Grünen verliert vier Positionen und landet nur noch auf Platz 16. Ihr Absturz gehört zu den bemerkenswertesten Bewegungen der aktuellen Liste.
Angeführt wird das Ranking weiterhin vom SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius, gefolgt von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und Bayerns Regierungschef Markus Söder. Vertreter von CDU und CSU dominieren die vorderen Plätze.




