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Philips: Steuerlast führt zu Verlusten – Marginales Wachstum für 2025 erwartet

  • Philips verzeichnete im Q4 2024 einen Nettoverlust von 334 Mio. Euro aufgrund hoher Steuerlast.
  • Für 2025 wird ein marginales Umsatzwachstum von 1 bis 3 Prozent erwartet, trotz schwacher Nachfrage in China.

Der niederländische Medizintechnikkonzern Philips verzeichnete im vierten Quartal 2024 einen Nettoverlust von 334 Mio. Euro. Hauptursache war ein Steuereffekt von 449 Mio. Euro, der das Steuerplus von 132 Mio. Euro aus dem Vorjahr übertraf.

Die vergleichbaren Erlöse stiegen 2024 um 1 Prozent. Schwache Nachfrage in China führte jedoch zu einem zweistelligen Minus. Für 2025 erwartet Philips ein Wachstum von 1 bis 3 Prozent, während das China-Geschäft weiter zurückgehen könnte.

Das bereinigte Ebita lag bei 679 Mio. Euro, knapp unter den Erwartungen, aber über dem Vorjahreswert. Die Ebita-Marge erreichte 11,5 Prozent. Für 2025 plant Philips eine Margenverbesserung auf 11,8 bis 12,3 Prozent.

CEO Roy Jakobs sieht langfristig gute Wachstumschancen. Philips erhöht das Sparziel bis 2025 auf 2,2 Mrd. Euro, mit 800 Mio. Euro Einsparungen allein in 2025. Die Dividende bleibt bei 85 Cent pro Aktie unverändert.

Quelle: Eulerpool Research Systems