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Patagonia-Westen: Vom Outdoor-Label zum Statussymbol der Finanzwelt

  • Patagonia-Westen sind in Banken ein Statussymbol und Dresscode.
  • Nachhaltigkeit und Funktionalität machen sie zur bevorzugten Wahl.

In den Fluren der Banken dominieren Patagonia-Westen. Ihr Erfolg basiert auf Funktionalität, gelockerten Dresscodes und cleverem Co-Branding. Die Westen sind mehr als Kleidung – sie sind Statussymbol und Dresscode zugleich.

Patagonia steht für Nachhaltigkeit, während die Finanzbranche auf Maximierung setzt. Dennoch sind die Westen zur Uniform der Finanzwelt geworden. Praktikabilität, kulturelle Dynamiken und Marketingentscheidungen tragen zu diesem Paradoxon bei.

Nach der Finanzkrise 2008 lockerten Banken ihre Kleiderordnungen. Westen ersetzten Sakkos, da sie funktional sind und Beweglichkeit bieten. Reißverschlusstaschen und ein sauberer Look machen sie auch beim Kundenlunch geeignet.

Patagonia bot Firmenkunden an, Logos auf die Westen zu sticken. Dies war günstig und compliance-konform, ideal für dezente Selbstvermarktung. Doch 2019 stoppte Patagonia das Angebot für nicht nachhaltige Firmen.

Seit 2025 ist das Co-Branding zurück, jedoch mit Einschränkungen. Logos können wieder aufgebracht werden, bevorzugt werden jedoch austauschbare Lösungen. Dies ist ein Versuch, Markenidentität mit Nachhaltigkeit zu vereinen.

Für viele Banker bleibt die Weste ein effizientes Kleidungsstück. Ob Patagonia für Biodiversität kämpft oder den Klimawandel bremst, ist zweitrangig – solange der Look im Büro stimmt.

Quelle: Eulerpool Research Systems