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Ottobock plant Börsengang im Prime Standard in Frankfurt bis Ende 2025

  • Ottobock plant bis Ende 2025 einen Börsengang im Prime Standard in Frankfurt.
  • Mit dem IPO sollen 100 Millionen Euro für Expansion und Bilanzstärkung generiert werden.

Der niedersächsische Prothesen-Spezialist Ottobock strebt bis Ende 2025 eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse an. Mit dem IPO soll frisches Kapital für Expansion und Bilanzstärkung generiert werden.

Geplant ist die Ausgabe neuer Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie der Verkauf von Anteilen des Haupteigentümers Näder Holding. Der erwartete Bruttoerlös liegt bei rund 100 Millionen Euro.

Das Kapital soll zur Reduzierung von Verbindlichkeiten und für künftige Übernahmen genutzt werden. Zudem plant das Management Investitionen in neue Technologien und den Ausbau der internationalen Präsenz.

Ottobock, mit Sitz in Duderstadt, ist weltweit führend in der Herstellung von Prothesen und orthopädischen Hilfsmitteln. Der Börsengang könnte die internationale Aufmerksamkeit auf die deutsche Medizintechnikbranche lenken.

Spekulationen über ein IPO gab es bereits seit Monaten. Ottobock sieht nun ein günstiges Umfeld für den Börsengang, trotz geopolitischer Unsicherheiten und eines schwierigen Marktumfelds für Neuemissionen.

Quelle: Eulerpool Research Systems