Das Kölner Fintech NaroIQ hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Tochtergesellschaft NaroAM hat von der BaFin fünf Lizenzen erhalten und wird künftig als Wertpapierinstitut tätig sein. Damit kann das Unternehmen unter anderem Anlagevermittlung, Handel und die Berechnung von Indizes übernehmen.
NaroIQ positioniert sich als spezialisierter Infrastrukturpartner für ETF-Anbieter. Fondsgesellschaften sollen über die Plattform eigene ETFs starten oder bestehende Fonds in ETFs umwandeln können – ein Trend, der im Markt zuletzt stark zugenommen hat. Viele etablierte Asset Manager kämpfen weiterhin mit Abflüssen in passive Produkte und suchen technische Partner für die Umstellung.
Geführt wird die regulierte Einheit von Hendrik Mechlinski, ehemals Vanguard, sowie dem Fondsspezialisten Christian Meyer-Vahrenhorst. Gründer Chris Püllen hat für die Aufbauphase rund sechs Millionen Euro eingesammelt, unter anderem von General Catalyst, Magnetic und Redstone.
Mit Hauck & Aufhäuser steht bereits der erste größere Kunde fest. Die Privatbank plant, zusammen mit NaroIQ künftig sowohl aktive als auch passive ETFs aufzulegen.




