Microsoft reduziert Belegschaft um 6.800 Stellen zur Optimierung der Führungsstrukturen
- Microsoft streicht 6.800 Stellen zur Optimierung der Führungsstrukturen.
- Starke Quartalszahlen trotz Kürzungen, Wachstum durch KI-Engagement.
Microsoft streicht weltweit knapp 6.800 Stellen, was weniger als 3 % der gesamten Belegschaft von 228.000 Mitarbeitern ausmacht. Ziel ist es, die Führungsstrukturen zu verschlanken und agilere Arbeitsprozesse zu ermöglichen.
Ein Unternehmenssprecher betonte die Notwendigkeit, sich kontinuierlich an ein dynamisches Marktumfeld anzupassen. Finanzchefin Amy Hood hob die Bedeutung von hochleistungsfähigen Teams mit weniger Managementebenen hervor.
Bereits im Januar 2023 hatte Microsoft 10.000 Stellen abgebaut, um auf eine Nachfrageschwäche im Softwarebereich zu reagieren. Auch das Gaming-Segment wurde nach der Übernahme von Activision Blizzard angepasst.
Trotz der aktuellen Kürzungen verzeichnete Microsoft zuletzt starke Quartalszahlen. Alle Geschäftsbereiche wuchsen, insbesondere durch das Engagement im Bereich künstliche Intelligenz, wie die Beteiligung an OpenAI und die Integration von Copilot.
Der Aktienkurs zeigte kaum Reaktion und notierte leicht im Minus, liegt jedoch seit Jahresbeginn rund 6 % im Plus.