Meta stärkt KI-Strategie durch Übernahme von Manus für über zwei Milliarden US-Dollar
- Meta übernimmt das Start-up Manus für über zwei Milliarden US-Dollar, um seine KI-Strategie zu stärken.
- Die Übernahme ermöglicht Meta den Zugriff auf Manus' Technologie im Bereich autonomer KI-Agenten.
Meta hat das in Singapur ansässige Start-up Manus für über zwei Milliarden US-Dollar übernommen. Die Transaktion wurde in nur zehn Tagen abgeschlossen und soll Metas KI-Strategie, insbesondere im Bereich autonomer KI-Agenten, beschleunigen.
Mark Zuckerberg hat Künstliche Intelligenz zur strategischen Priorität erklärt. Meta investiert Milliarden in KI-Modelle und Infrastruktur. Die Übernahme von Manus könnte kurzfristige Erlöse aus diesen Investitionen liefern.
Manus entwickelt KI-Agenten, die Aufgaben wie Bewerbervorauswahl und Datenanalyse selbstständig erledigen. Diese Systeme gelten als nächster Evolutionsschritt im KI-Markt und werden von Unternehmen wie Salesforce als Produktivitätswerkzeuge genutzt.
Das Mutterunternehmen Butterfly Effect Pte wurde in China gegründet und nach Singapur verlegt. Unterstützt wurde Manus von Investoren wie Tencent und ZhenFund. Anfang 2025 wurde Manus mit 500 Millionen US-Dollar bewertet.
Durch die Übernahme erhält Meta direkten Zugriff auf Manus' Technologie und Know-how im Unternehmens-KI-Segment. Meta betreibt bereits den Chatbot Meta AI, der durch Manus ergänzt werden soll.
Metas KI-Chef Alexandr Wang begrüßte das Manus-Team. Manus-CEO Xiao Hong sieht in der Übernahme eine Chance für eine größere Verbreitung der KI-Agenten.
Mit dem Zukauf positioniert sich Meta offensiver im globalen KI-Wettbewerb gegen OpenAI, Google und Microsoft. Zuckerberg plant, in den nächsten drei Jahren bis zu 600 Milliarden US-Dollar in KI-Infrastrukturprojekte zu investieren.
Die Übernahme von Manus zeigt, dass Meta nicht nur auf Grundlagenforschung setzt, sondern auch auf marktreife KI-Produkte mit Umsatzpotenzial.