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Meta sichert sich Atomstrom von Constellation für KI und Rechenzentren

  • Meta sichert sich Atomstrom von Constellation für 20 Jahre ab 2027.
  • Der Deal sichert Arbeitsplätze und steigert die Reaktorkapazität um 30 Megawatt.

Meta hat einen 20-jährigen Stromabnahmevertrag mit Constellation Energy abgeschlossen. Ab Juni 2027 wird Meta die gesamte Stromproduktion des Clinton Clean Energy Center in Illinois beziehen, um die Energieversorgung für KI-Anwendungen und Rechenzentren zu sichern.

Die Clinton-Anlage, die einst von der Stilllegung bedroht war, wird durch den Vertrag nicht nur erhalten, sondern auch um 30 Megawatt erweitert. Der Deal sichert 1.100 Arbeitsplätze und generiert jährlich 13,5 Millionen US-Dollar an lokalen Steuereinnahmen.

Finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht, aber Constellation plant, eine neue Betriebszulassung zu beantragen. Die Aktien des Unternehmens stiegen nach der Ankündigung um sechs Prozent.

Mark Zuckerberg verfolgt eine Strategie, Meta im Bereich künstliche Intelligenz zu positionieren. Der Deal reiht sich in eine Serie von Atomstromverträgen großer Technologiekonzerne ein, darunter Microsoft, Amazon und Google.

Die Nachfrage nach emissionsfreier Energie wächst mit der KI-Euphorie. US-Präsident Donald Trump hat einen Erlass zur Beschleunigung des Reaktorausbaus erlassen, um die Kernenergiekapazität bis 2050 zu vervierfachen.

Ein früheres Projekt von Meta scheiterte 2023 an Umweltauflagen. Der bestehende Clinton-Reaktor reduziert nun regulatorische Risiken und verkürzt den Zeitrahmen für Meta erheblich.

Quelle: Eulerpool Research Systems