In mehreren NRW-Großstädten entscheidet nun eine Stichwahl über das Rathaus – die AfD erreicht dabei Rekordergebnisse im Westen.
Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen hat die AfD in drei Großstädten den Einzug in die Stichwahl geschafft. In Gelsenkirchen kam AfD-Kandidat Norbert Emmerich auf 29,8 Prozent und tritt gegen SPD-Kandidatin Andrea Henze (37,0 Prozent) an. In Duisburg muss Amtsinhaber Sören Link (SPD, 46,0 Prozent) gegen Carsten Groß (AfD, 19,7 Prozent) in die zweite Runde. In Hagen trifft CDU-Mann Dennis Rehbein (25,1 Prozent) auf Michael Eiche von der AfD (21,2 Prozent).
Auch in Köln, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Bonn und Münster kommt es zu Stichwahlen – allerdings ohne AfD-Beteiligung. Auffällig ist das schwache Abschneiden der Grünen, die landesweit auf 13,5 Prozent fielen.
Die CDU bleibt mit 33,3 Prozent stärkste Kraft, die SPD erreicht 22,1 Prozent. Die AfD erzielt mit 14,5 Prozent ihr bislang bestes Ergebnis in Westdeutschland. Die Stichwahlen finden am 28. September statt.




