JPMorgan warnt vor US-Rezession 2025 durch Trumps Zollpolitik
- JPMorgan prognostiziert Rezession der US-Wirtschaft 2025 durch Trumps Zölle.
- Fed könnte Leitzinsen senken, Inflation und Arbeitslosigkeit steigen.
JPMorgan Chase prognostiziert eine Rezession der US-Wirtschaft für 2025, ausgelöst durch die von Präsident Donald Trump angekündigten Zölle. Die Bank senkte ihre BIP-Wachstumsprognose auf -0,3 Prozent.
Chefökonom Michael Feroli erwartet, dass die Wirtschaft unter den Zöllen real schrumpfen wird. Die Arbeitslosenquote könnte auf 5,3 Prozent steigen, ein Anstieg um mehr als einen Prozentpunkt.
Trumps Ankündigung massiver Zölle führte zu einem Einbruch des S&P 500 um über fünf Prozent, was 5,4 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung vernichtete.
Auch andere Banken senkten ihre Prognosen drastisch. Citi erwartet 0,1 Prozent Wachstum, UBS 0,4 Prozent. Barclays prognostiziert eine formale Rezession.
UBS-Chefökonom Jonathan Pingle rechnet mit einem Rückgang der US-Importe um über 20 Prozent, vergleichbar mit den 1980er Jahren.
JPMorgan erwartet ab Juni Leitzinssenkungen der Federal Reserve, von derzeit 4,25 bis 4,5 Prozent auf 2,75 bis 3 Prozent.
Die Inflation könnte laut Feroli auf 4,4 Prozent steigen, was die Fed vor ein Dilemma stellt. Die Schwäche am Arbeitsmarkt könnte überwiegen.
Fed-Chef Jerome Powell zeigte sich zurückhaltend. Die Arbeitslosenquote stieg leicht auf 4,2 Prozent, trotz solider Beschäftigungsdynamik.
Die Märkte rechnen mit Zinssenkungen von einem vollen Prozentpunkt bis Jahresende, was auf wirtschaftliche Schwäche und geldpolitische Lockerung hindeutet.