John Kerry: Energiewende ist unumkehrbar trotz politischem Druck
- John Kerry warnt vor politischem Druck auf Unternehmen, grüne Ziele aufzugeben.
- Er sieht die Energiewende als unumkehrbar und kritisiert die Zurückhaltung unter Trump.
John Kerry, ehemaliger US-Klimabeauftragter, warnt vor politischem Druck auf Unternehmen, ihre grünen Ziele aufzugeben. Er betont, dass die Energiewende unumkehrbar ist.
Unter der Präsidentschaft von Donald Trump haben viele Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategien zurückgefahren. Kerry kritisiert diese Zurückhaltung und sieht die Energiewende als unvermeidlich an.
Besonders aus republikanisch geführten Bundesstaaten gibt es Widerstand gegen ESG-Initiativen. Einige Unternehmen haben ihre Netto-Null-Ziele aufgegeben, doch hinter den Kulissen wird weiter investiert.
Kerry widerspricht Amin Nasser von Saudi Aramco, der erneuerbare Energien infrage stellt. Er betont, dass die Transformation bereits im Gange ist, wie das Wachstum von Solar- und Windenergie zeigt.
Die Internationale Energieagentur berichtet von 2 Billionen Euro Investitionen in saubere Energien. Dieses Wachstum deckt jedoch hauptsächlich die steigende Energienachfrage.
Kerry hebt hervor, dass die Automobilindustrie bereits auf Elektrofahrzeuge umgestellt hat. Unternehmen wie Ford und Volkswagen werden nicht zu Verbrennungsmotoren zurückkehren.
In Europa sieht Kerry trotz steigender Verteidigungsausgaben keinen Grund, den Klimaschutz zu vernachlässigen. Er betont, dass dies nicht auf Kosten der Energiewende geschehen muss.
Jennifer Jordan-Saifi von der Sustainable Markets Initiative erklärt, dass viele Führungskräfte aus Angst vor negativem Aktionärsfeedback in der Klimadebatte zurückhaltend sind.
Kerry sieht keinen globalen Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen. Er glaubt, dass kein Land mit weitsichtiger Führung die Energiewende ignorieren wird.