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Investmentbank-Chefs warnen vor möglicher Marktkorrektur von bis zu 20 Prozent

  • Goldman Sachs und Morgan Stanley erwarten eine Marktkorrektur von bis zu 20 Prozent.
  • Langfristinvestoren sollten gelassen bleiben und Rücksetzer als Kaufgelegenheiten nutzen.

Die CEOs von Goldman Sachs und Morgan Stanley, David Solomon und Ted Pick, erwarten in den nächsten 12 bis 24 Monaten eine Marktkorrektur von bis zu 20 Prozent. Trotz dieser Warnung raten sie Anlegern, investiert zu bleiben und keine Panikverkäufe zu tätigen.

Auf dem Global Financial Leaders’ Investment Summit in Hongkong erklärte Solomon, dass die Märkte eine starke Rally erlebt haben und eine Korrektur von 10 bis 20 Prozent wahrscheinlich sei. Historisch gesehen sind solche Rückgänge normal, selbst in positiven Marktphasen.

Ted Pick von Morgan Stanley sieht eine Korrektur als „gesunden Reset“, der übertriebene Erwartungen abbauen kann. Beide Banker betonen, dass eine Korrektur kein Crash-Szenario darstellt.

Ein zentrales Risiko sehen die Banker in den hohen Bewertungen von Tech- und KI-Aktien. Solomon warnt, dass die Technologie-Multiplikatoren ausgereizt sind. Auch geopolitische Spannungen und steigende Staatsverschuldung erhöhen die Verwundbarkeit der Märkte.

Trotz der Warnungen bleibt der Rat der CEOs gelassen: Investiert bleiben und keine hektischen Verkäufe tätigen. Eine Korrektur ändert nichts an der strategischen Ausrichtung, so Solomon.

Für Langfristinvestoren bieten Rücksetzer Kaufgelegenheiten. Überhitzte Bereiche, insbesondere überbewertete KI- und Tech-Aktien, sollten gemieden werden. Fundamentale Qualität bleibt entscheidend.

Wer einen Sparplan oder ETF-Besparung hat, kann von günstigeren Einstiegskursen profitieren. Die Warnung kommt von den mächtigsten Finanzlenkern der Wall Street. Eine Marktkorrektur scheint wahrscheinlich, doch langfristig investierte Anleger sollten gelassen bleiben.

Quelle: Eulerpool Research Systems