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Huawei setzt auf eigene KI-Cluster als Antwort auf US-Beschränkungen

  • Huawei relativiert die Fähigkeiten seiner KI-Chips und setzt auf eigene Cluster.
  • US-Exportbeschränkungen fördern den Einsatz von Huawei-Chips in China.

Huawei-Gründer Ren Zhengfei relativiert in einem Interview die Fähigkeiten der Huawei-KI-Chips. Er betont, dass die US-Vorwürfe übertrieben seien und Huaweis Ascend-Chip eine Generation hinter den US-Produkten liege.

Ren widerspricht Nvidia-Chef Jensen Huang, der Huawei als ernstzunehmenden Wettbewerber sieht. US-Exportbeschränkungen haben chinesischen Unternehmen wie Huawei geholfen, da Nvidia-Produkte nicht mehr verfügbar sind.

Huawei-Chips werden verstärkt in einfacheren KI-Anwendungen eingesetzt. Für das Training großer Sprachmodelle greifen chinesische Unternehmen weiterhin auf Nvidia zurück.

Ein Problem von Huaweis Chips war die begrenzte Skalierbarkeit. Ren kündigt Fortschritte durch Cluster- und Stack-Computing an, die Huawei eine Rechenleistung auf Weltspitzenniveau ermöglichen.

Der neue AI-Server CloudMatrix 384 ist das Herzstück der Strategie. Kunden testen das System, kämpfen aber mit Problemen wie Hitzeentwicklung und hohem Gewicht.

Ein Hindernis bleibt die fehlende Entwickler-Community. Huawei investiert massiv in Forschung und Entwicklung, um ein Software-Ökosystem aufzubauen.

Ren sieht China im globalen KI-Wettbewerb gut positioniert, da das Land über starke Netze und viel Strom verfügt.

Quelle: Eulerpool Research Systems