Google baut seine Präsenz in Europa aus: Mit Milliarden-Investitionen im Vereinigten Königreich will der Tech-Gigant die steigende Nachfrage nach KI-Diensten bedienen und zugleich Tausende Jobs schaffen.
Google setzt auf das Vereinigte Königreich als wichtigen Standort für sein KI-Geschäft. Der US-Konzern kündigte an, rund fünf Milliarden Pfund zu investieren – darunter ein neues Rechenzentrum nahe London, das die steigende Nachfrage nach Diensten wie Google Cloud bedienen soll. Laut Unternehmen sollen dadurch jährlich mehr als 8.000 Arbeitsplätze bei britischen Partnerfirmen entstehen.
Zusätzlich hat Google eine Kooperation mit Shell vereinbart, um die Netzstabilität zu sichern und die Energiewende im Land zu unterstützen. Finanzministerin Rachel Reeves wertete die Ankündigung als „starken Vertrauensbeweis in die britische Wirtschaft und die Partnerschaft mit den USA“.
Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt: Im Zuge des Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump werden weitere Wirtschaftsabkommen im Umfang von über zehn Milliarden Dollar erwartet. Für die Regierung von Premierminister Keir Starmer kommt der Deal wie gerufen – sie setzt auf private Investitionen, um die schwächelnde britische Wirtschaft anzuschieben.



