Gericht stoppt Resolution-Copper-Deal vorerst, während Trump Kritiker attackiert und BHP sowie Rio die Bedeutung betonen.
Donald Trump hat Kritiker des milliardenschweren Resolution-Copper-Projekts in Arizona als „anti-amerikanisch“ bezeichnet. Anlass war eine Entscheidung eines Berufungsgerichts, das die geplante Landübertragung für den Minenbau per einstweiliger Verfügung vorerst stoppte. Der Schritt könnte den Start der Mine um zwei Monate verzögern und nach Darstellung des Präsidenten 3.800 Arbeitsplätze gefährden.
Im Weißen Haus traf Trump am Dienstag die Spitzen von BHP und Rio Tinto, den beiden Partnern des Projekts. BHP-Chef Mike Henry und Rio-Tinto-Chef Jakob Stausholm sowie dessen designierter Nachfolger Simon Trott betonten die strategische Bedeutung des Vorhabens. Resolution Copper soll eine der größten Kupferminen der Welt werden und gilt als Schlüsselprojekt, um die US-Abhängigkeit von Importen zu verringern.
Die Mine ist seit Jahren juristisch umstritten. Indigene Gruppen und Umweltschützer warnen vor der Zerstörung heiliger Stätten der Apache und vor irreversiblen Eingriffen in das Ökosystem. Die Betreiber halten dagegen, die geplante Landübertragung erfülle alle gesetzlichen Vorgaben und die Verzögerung sei nur ein „vorübergehender Stopp“.
Henry erklärte nach dem Treffen, Trump und Innenminister Doug Burgum hätten „starkes Leadership“ gezeigt, um die Lieferketten für kritische Rohstoffe in den USA zu stärken. Resolution Copper werde „tausende hochwertige Jobs“ schaffen und Milliarden an wirtschaftlicher Aktivität auslösen. Auch Stausholm sprach von „enormem Potenzial“, die USA für Jahrzehnte mit heimischem Kupfer zu versorgen.




