Die Fraport-Aktie bleibt trotz konjunktureller Unsicherheiten im Aufwind – und könnte mit einem möglichen Ausbruch über eine wichtige Chartmarke jetzt vor einer spannenden Trading-Chance stehen.
Die Aktie des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport (ISIN: DE0005773303) zeigt weiter Stärke: Nach einem Kursplus von gut 32 % seit Jahresbeginn und einer Serie höherer Hochs und Tiefs deutet technisch vieles auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends hin. Besonders spannend wird es an der Widerstandsmarke von rund 74 Euro – hier könnte ein neues Kaufsignal entstehen.
Im Tageschart zeigen sich klare bullische Signale: Die letzten Kerzen deuten auf eine Stabilisierung und mögliche Aufwärtsbewegung hin. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 74 Euro, liegt das nächste Kursziel beim Pivot-Hoch vom 15. August. Auf der Unterseite dient die Zone um 64 Euro als wichtige Unterstützung – ein Bruch darunter würde das positive Bild eintrüben und ein Ausstiegssignal liefern.
Operativ liefert Fraport solide Zahlen: Zwar sank der Umsatz im zweiten Quartal leicht auf 1,1 Mrd. Euro (–2 % YoY), doch das operative Ergebnis (EBITDA) legte um 8 % auf 384 Mio. Euro zu. Die Passagierzahlen steigen weiter: In Frankfurt wurden im ersten Halbjahr 29,1 Mio. Reisende gezählt, konzernweit 77 Mio. – ein Plus von 4 %. Für 2025 hält das Management an seinen Zielen fest, darunter rund 64 Mio. Passagiere am Heimatstandort und ein moderates EBITDA-Wachstum.
Analysten sind gespalten: Jefferies sieht die Aktie bei 52 Euro („Underperform“), während Warburg Research ein Kursziel von 70 Euro nennt. Dennoch sprechen stabile Zahlen, saisonale Stärke und die anhaltende Erholung des Luftverkehrs für weiteres Potenzial.
Fazit: Die Fraport-Aktie profitiert von operativer Stärke und einem positiven Chartbild. Gelingt der Ausbruch über 74 Euro, eröffnet sich Spielraum bis in den Bereich von 80 Euro. Für technisch orientierte Anleger könnte sich ein Swingtrade bis kurz vor die Q3-Zahlen Anfang November anbieten – pünktlich zum Karnevalsbeginn.



