Evotec-Aktie: Kommt jetzt die Trendwende? Warum sich ein Einstieg lohnen könnte Die Aktie des Hamburger Wirkstoffforschers Evotec hat ein schwieriges Jahr hinter sich – doch erste technische Signale deuten auf eine mögliche Wende hin. Für mutige Anleger könnte sich jetzt ein antizyklischer Einstieg lohnen.
Lange Durststrecke, aber Hoffnung keimt auf
Mit einem Kursminus von rund 26 % seit Jahresbeginn hinkt Evotec dem Gesamtmarkt weiter deutlich hinterher. Weder die erhoffte Übernahmefantasie noch ein operativer Turnaround haben sich bislang erfüllt. Doch zuletzt ist es um das Papier ruhig geworden – und genau das könnte die Basis für einen neuen Aufwärtstrend sein.
Technische Indikatoren verbessern sich
Obwohl die Aktie langfristig weiter in einem Abwärtstrend steckt, mehren sich kurzfristig positive Signale: Der MACD-Indikator liegt knapp im positiven Bereich, und die Aktie konnte sich jüngst wieder von der wichtigen 6-Euro-Marke absetzen. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über die 50-Tage-Linie, wäre ein Anstieg bis in den Bereich von 7 Euro möglich – dort wartet allerdings ein massiver Widerstand.
Antizyklischer Trade mit Chancen
Fundamental bleibt Evotec schwach: Gewinne werden frühestens ab 2027 erwartet, die Erlöse stagnieren. Dennoch haben Vorstandschef Christian Wojcezwski und Finanzchef Paul Hitchin zuletzt selbst Aktien gekauft – ein Vertrauenssignal, das die Bodenbildung stützt.
Fazit: Für langfristige Investoren ist Evotec noch keine Must-have-Aktie. Für technisch orientierte Anleger mit Mut zum antizyklischen Einstieg könnte sich aber ein Trade lohnen – insbesondere, wenn der Ausbruch über die 50-Tage-Linie gelingt und sich der Kurs oberhalb von 5,70 Euro behauptet.




