Der Energiekonzern Eni trotzt dem schwachen Ölmarkt und liefert im dritten Quartal besser ab als erwartet – dank Sparprogramm, Vermögensverkäufen und überraschend starkem Cashflow.
Trotz eines leichten Gewinnrückgangs hat der italienische Energiekonzern Eni im dritten Quartal besser abgeschnitten als von Analysten prognostiziert. Dank eines konsequenten Sparprogramms und dem Verkauf von Vermögenswerten stieg der operative freie Mittelzufluss um 14 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro – deutlich mehr als erwartet. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 1,25 Milliarden Euro und übertraf damit die Prognose von Bloomberg-Analysten um rund 250 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr zeigt sich der Konzern nun optimistischer: Eni hebt die Prognose für den operativen Cashflow auf 12 Milliarden Euro an (zuvor 11,5 Milliarden) und erweitert sein laufendes Aktienrückkaufprogramm um 20 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Zwar sank das operative Ergebnis um 12 Prozent auf 3 Milliarden Euro, doch die solide Kostendisziplin und die starke Kapitalrendite zeigen, dass Eni seine Position im europäischen Energiesektor – zwischen Shell, BP und TotalEnergies – festigen kann.




