Elliott Management erhöht Druck auf RWE: Forderung nach beschleunigtem Aktienrückkauf
- Elliott Management fordert von RWE eine beschleunigte Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms.
- Investoren erwarten klare Signale für Kapitalrückflüsse, während RWE Investitionen kürzt.
Der aktivistische Hedgefonds Elliott Management hat bei RWE einen Forderungskatalog eingereicht. Elliott, das 5% an RWE hält, drängt auf eine beschleunigte Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms von 1,5 Milliarden Euro, um die Unterbewertung des Unternehmens zu adressieren.
RWE wird mit dem 6,1-Fachen des erwarteten EBITDA für 2025 gehandelt, was 30% unter dem Durchschnitt vergleichbarer europäischer Versorger liegt. Der Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 und die Reduzierung der Investitionspläne sind bereits in Umsetzung.
Investoren fragen sich, wie RWE künftig mit freiem Kapital umgeht. Trotz der Kürzung der Investitionen blieb das Management beim Geschäftsjahresabschluss vage in Bezug auf höhere Rückflüsse an Aktionäre.
Für 2024 sind noch 7 Milliarden Euro für Investitionen vorgesehen. Ab 2025 könnte mehr Flexibilität bei der Kapitalallokation bestehen, auch durch geplante Desinvestitionen.
Elliott fordert konkrete Zusagen. Anleger erwarten ein klares Signal für Kapitalrückflüsse. Krebber sollte das Tempo bei Rückkäufen erhöhen, um die Initiative zurückzugewinnen und die Diskussion zu lenken.