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Einzelhändler und Kreditkartenanbieter: Einigung in Sicht zur Senkung der Gebühren

  • Ein Vergleich zwischen Einzelhändlern und Kreditkartenanbietern könnte die Gebühren für Kartenzahlungen senken.
  • Händler erhalten mehr Freiheit bei der Wahl von Zahlungsmethoden, was den langjährigen Rechtsstreit beenden könnte.

In den USA steht ein langjähriger Konflikt zwischen Einzelhändlern und den Kreditkartenanbietern Visa und Mastercard kurz vor dem Ende. Ein Vergleich könnte die Kosten für Kartenzahlungen deutlich senken.

Der Kern der Einigung ist die Anpassung der Interchange-Fees, die bei jeder Transaktion anfallen. Diese Gebühren sollen über mehrere Jahre schrittweise um durchschnittlich 0,1 Prozentpunkte sinken. Händler erhalten zudem mehr Freiheit, bestimmte Kreditkarten abzulehnen oder alternative Zahlungsmethoden zu bevorzugen.

Visa und Mastercard wollten die Informationen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters nicht kommentieren. Der Kompromiss würde einen seit 2005 andauernden Rechtsstreit beenden, in dem Händler den Anbietern vorwarfen, Gebühren künstlich hochzuhalten und günstigere Zahlungswege zu blockieren.

Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Vergleich über rund 30 Milliarden US-Dollar erzielt. Der neue Deal soll auch Regeln zu Aufschlägen bei Kartenzahlungen enthalten. Für Verbraucher könnten langfristig sinkende Kosten und mehr Wahlfreiheit an der Kasse entstehen.

Quelle: Eulerpool Research Systems