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Donald Trump wirbt im US-Wahlkampf mit pro-Bitcoin-Positionen und gewinnt prominente Krypto-Enthusiasten

Quelle: eulerpool

Donald Trump wirbt im US-Wahlkampf mit pro-Bitcoin-Positionen und gewinnt prominente Krypto-Enthusiasten.

Seit seiner letzten Präsidentschaft hat Donald Trump beim Thema Kryptowährungen eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen. Während er diese einst als "heiße Luft" und "gefährlich" bezeichnete, präsentiert er sich nun im US-Wahlkampf als Verteidiger der Kryptobranche. Diese Strategie zielt darauf ab, die Stimmen der Krypto-Community zu gewinnen, und einige prominente Bitcoin-Enthusiasten konnte er bereits überzeugen.

Trump strebt erneut das Präsidentenamt an und betont seine Unterstützung für Kryptowährungen. Auf seinem sozialen Netzwerk "Truth Social" kritisierte er Joe Biden dafür, die Kryptoindustrie sterben zu lassen, und versprach, dies zu verhindern. "Ich bin sehr positiv und aufgeschlossen gegenüber Kryptowährungsunternehmen und allem, was mit dieser neuen und aufkeimenden Industrie zu tun hat," schrieb er. Diese Worte wurden durch Taten untermauert: Trump lässt in seinem Wahlkampf Spenden via Kryptowährungen zu und hat im Dezember 2022 eine NFT-Kollektion auf den Markt gebracht.

Diese kryptofreundliche Ausrichtung hat Trump zum bevorzugten Kandidaten für diejenigen gemacht, die regulatorische Klarheit und Unterstützung für Blockchain-Technologie und Kryptowährungen suchen. Laut einer Umfrage von Grayscale spielen Kryptowährungen für rund ein Drittel der wahlberechtigten US-Bürger eine Rolle bei der Wahlentscheidung. Doch ob Trumps Versprechen ausreichen, um die Krypto-Fans zu überzeugen, bleibt abzuwarten.

Prominente Krypto-Enthusiasten wie die Starinvestorin Cathie Wood und die Winklevoss-Zwillinge haben bereits ihre Unterstützung für Trump bekundet. Wood, eine bekannte Bitcoin-Verfechterin, erklärte bei einer Konferenz in Las Vegas, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen für Trump stimmen werde. Die Winklevoss-Zwillinge, Gründer der Krypto-Börse Gemini, spendeten jeweils eine Million US-Dollar in Bitcoin an Trumps Wahlkampf und begründeten dies mit seiner pro-kryptofreundlichen Haltung.

Diese Spenden gelten als starkes Unterstützungssignal für die gesamte Kryptoindustrie. Analysten der Kryptowährungsbörse Bitfinex betonten, dass Trump in der Krypto- und TradFi-Community zunehmend als innovationsfreundlicher Kandidat wahrgenommen werde.

Allerdings scheint Trumps kryptofreundliche Politik bei normalen Privatpersonen weniger Anklang zu finden. Eine Umfrage unter Teilnehmern der Bitcoin-Messe BTC-Prag zeigte, dass seine Kryptopositionen für viele nicht entscheidend sind. Einige Befragte äußerten Bedenken hinsichtlich Trumps Ideologie und betonten, dass Kryptowährungen nicht der einzige Faktor bei ihrer Wahlentscheidung seien.

Diese allgemeine Politikverdrossenheit und Zweifel an Trumps Wahlversprechen spiegeln sich auch in den Antworten wider. Viele glauben, dass seine Versprechen für Krypto nur Marketing seien und er diese nicht umsetzen werde.

Während die US-amerikanische Bitcoin-Prominenz von Trumps Krypto-Ambitionen überzeugt ist, bleibt der Normalbürger skeptisch. Dies dürfte jedoch für die US-Wahl im November kaum ausschlaggebend sein.