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Deutschland hebt Beschränkungen für ukrainische Waffenangriffe auf russisches Hinterland auf

  • Deutschland hebt geografische Beschränkungen für ukrainische Waffenangriffe auf russisches Hinterland auf.
  • Neue europäische Linie erhöht militärischen Druck auf Russland, während diplomatische Initiativen blockiert werden.

Deutschland erlaubt der Ukraine, westliche Waffen ohne geografische Einschränkungen einzusetzen. Bundeskanzler Friedrich Merz bestätigte, dass Verbündete ihre Reichweitenbegrenzungen aufgehoben haben. Die Ukraine darf sich mit gelieferten Waffen auch jenseits ihrer Grenze verteidigen.

Merz spricht von einem sicherheitspolitischen Paradigmenwechsel. Unter Olaf Scholz waren Waffeneinsätze auf russisches Gebiet limitiert. Nun gibt es keine Reichweitenbeschränkungen mehr für Waffen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder den USA.

Deutschland hat bereits MARS II-Raketenwerfer und Panzerhaubitzen 2000 geliefert. Der MARS II erreicht Ziele bis zu 84 Kilometern. Auch andere westliche Staaten haben ihre Restriktionen gelockert. Die USA genehmigten ATACMS-Raketen, Großbritannien lieferte Storm-Shadow-Marschflugkörper.

Die Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper steht im Raum. Diese könnten strategisch bedeutsame Ziele bis Moskau treffen. Merz zeigte sich im Wahlkampf offen, doch die Regierung hält sich bedeckt: „Kein Kommentar zu konkreten Waffensystemen“, so das Kanzleramt.

Die neue europäische Linie erlaubt der Ukraine, offener zu agieren. Während Putin eine diplomatische Initiative blockiert, erhöhen Deutschland und Partner den militärischen Druck – nicht nur an der Front, sondern auch tief im russischen Territorium.

Quelle: Eulerpool Research Systems