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Deutschland, Frankreich und Großbritannien lockern Waffenlieferungsregeln für die Ukraine

  • Deutschland, Frankreich und Großbritannien heben Reichweitenbeschränkungen für Waffenlieferungen an die Ukraine auf.
  • Massive russische Angriffe auf ukrainische Städte führen zu entschiedenen Reaktionen in westlichen Hauptstädten.

Die Bundesregierung hat die Einsatzbeschränkungen für Waffenlieferungen an die Ukraine aufgehoben. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, dass es keine Reichweitenbegrenzungen mehr gibt. Die Ukraine darf nun militärische Ziele auf russischem Territorium angreifen.

Hintergrund sind massive Luftangriffe auf ukrainische Städte, die als schwerster Drohnenangriff seit Kriegsbeginn gelten. Moskau setzte Raketen und Drohnen ein, was in westlichen Hauptstädten entschiedene Reaktionen auslöste.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kritisierte Putin während seines Vietnam-Besuchs scharf. Er forderte US-Präsident Donald Trump auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, nachdem dieser seine Empörung über die Angriffe geäußert hatte.

Trump beklagte den mangelnden Fortschritt bei Waffenstillstandsverhandlungen. Der Kreml wies die Kritik als emotional zurück, lobte jedoch die diplomatischen Bemühungen der USA.

Merz, erst seit kurzem im Amt, verfolgt eine härtere außenpolitische Linie als sein Vorgänger. Er sicherte langfristige militärische Unterstützung für die Ukraine zu. Am Mittwoch wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Berlin erwartet.

Quelle: Eulerpool Research Systems