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Deutsche Bank: Verschiebung des Prozesses um Millionenklage bis 2026

  • Prozess gegen Deutsche Bank wegen Millionenklage auf April 2026 verschoben.
  • Ex-Banker Schiraldi fordert 152 Millionen Euro Schadensersatz wegen Rufschädigung.

Der Prozess gegen die Deutsche Bank, der ursprünglich im Dezember 2025 beginnen sollte, wurde auf April 2026 verschoben. Grund ist die Auslastung des zuständigen Richters am Arbeitsgericht Frankfurt.

Der Kläger, Dario Schiraldi, ein ehemaliger Investmentbanker, fordert 152 Millionen Euro Schadensersatz. Er wirft der Bank vor, falsche Aussagen über ihn verbreitet zu haben, um Konflikte mit der Bafin zu vermeiden.

Schiraldi wurde in Italien zunächst verurteilt, später jedoch freigesprochen. Der Vorwurf lautet, die Bank habe seinen Ruf geopfert, um eigene Interessen zu schützen.

Zusätzlich fordern fünf weitere Ex-Manager der Deutschen Bank Schadensersatz vor einem Londoner Gericht. Die Ansprüche umfassen entgangene Gehälter, Boni und Karrierechancen.

Die Klagen stehen im Zusammenhang mit dem „Santorini-Deal“, einem Bilanzskandal um die Monte dei Paschi di Siena. Die Deutsche Bank soll 2008 geholfen haben, Verluste zu verschleiern.

Für die Deutsche Bank kommt das Verfahren in einer Transformationsphase. Das Institut zeigt sich stabiler und profitabler, doch die Klage könnte das Bild trüben.

Der Prozessbeginn im April 2026 markiert den Start einer Auseinandersetzung, die die Bank über Jahre beschäftigen könnte. Es geht um Geld, Glaubwürdigkeit und Compliance.

Quelle: Eulerpool Research Systems