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Dax unter Druck: Handelskonflikte und steigende Ölpreise belasten Märkte

  • US-Zölle und geopolitische Spannungen belasten den Dax, der unter 24.000 Punkte fällt.
  • Ölpreise steigen nach OPEC+ Fördermengenerhöhung, Analystenkommentare bewegen Einzelaktien.

Der Dax startet mit einem Minus von 0,4 Prozent in die Woche und notiert bei 23.902 Punkten. Die Volatilität bleibt hoch, nachdem der Index im Mai um 6,7 Prozent gestiegen war.

US-Präsident Trump hat die Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte auf 50 Prozent erhöht. Diese Ankündigung belastet die Märkte spürbar, so Thomas Altmann von QC Partners.

Die geopolitische Lage bleibt angespannt. In Istanbul verhandeln Russland und die Ukraine über einen Waffenstillstand. Die Märkte reagieren empfindlich auf Signale aus diesem Konflikt.

Neue Einkaufsmanagerindizes aus dem Euroraum und den USA werden unterhalb der Wachstumsschwelle erwartet. Dies deutet auf anhaltenden Druck auf die globale Industrieproduktion hin.

Die OPEC+ hat überraschend eine Erhöhung der Fördermenge angekündigt. Dies treibt die Ölpreise nach oben: Brent stieg um 2,6 Prozent, WTI um 3,0 Prozent.

Analystenkommentare bewegen die Märkte: Hensoldt-Aktien stiegen um über zehn Prozent, Ströer legte um 2,3 Prozent zu. Beide profitierten von positiven Analystenbewertungen.

Stahlwerte wie Thyssenkrupp und Salzgitter verzeichnen Verluste. Die verschärfte Zollrhetorik aus Washington belastet europäische Exporteure.

Quelle: Eulerpool Research Systems