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CVS Health setzt auf kompakte Apotheken und reduziert Einzelhandel

  • CVS Health eröffnet kompakte Apotheken und reduziert Einzelhandel.
  • Fokus auf verschreibungspflichtige Medikamente und Gesundheitsprodukte.

CVS Health reagiert auf sinkende Einzelhandelsumsätze und steigenden Wettbewerbsdruck. Die US-Drogeriekette plant, zwölf kompakte Apotheken zu eröffnen, die sich auf verschreibungspflichtige Medikamente und Gesundheitsprodukte konzentrieren.

Die neuen Standorte sind mit weniger als 5.000 Quadratmetern Verkaufsfläche deutlich kleiner als herkömmliche Filialen. Rezeptfreie Medikamente und Erste-Hilfe-Produkte bleiben verfügbar, während Konsumgüter wie Grußkarten und Kosmetik nicht mehr angeboten werden.

Seit 2021 reduziert CVS sein Filialnetz. Nach 800 Schließungen in den letzten drei Jahren sollen 2025 weitere 270 Standorte aufgegeben werden. Gleichzeitig eröffnet das Unternehmen rund 30 neue traditionelle Filialen, darunter Apotheken in Target-Filialen.

Die US-Drogeriebranche befindet sich im Umbruch. Walgreens Boots Alliance wird privatisiert, während Rite Aid nach einer Insolvenz hunderte Filialen schließen musste.

Der Fokus auf Apotheken ist strategisch sinnvoll: Über 80 Prozent der CVS-Umsätze kamen 2024 aus dem Bereich verschreibungspflichtiger Medikamente. Der klassische Einzelhandel steht seit Jahren unter Druck.

Drogisten verlieren Marktanteile an Online-Händler und Discounter. Auch spezialisierte Kosmetikanbieter ziehen Kunden ab. Der Anstieg von Ladendiebstählen zwingt Filialen, mehr Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Mit dem neuen Filialformat will CVS gezielt Regionen erschließen, in denen es wenige Apotheken gibt, aber der Bedarf an Rezeptabwicklung und Impfungen hoch ist.

Quelle: Eulerpool Research Systems