Ein Handelsabkommen bleibt zwar ungewiss, doch die Wiederaufnahme direkter Gespräche gilt als erster diplomatischer Fortschritt seit Monaten – und als Test, ob beide Supermächte wieder aufeinander zugehen können.
Nach monatelanger Eiszeit wollen China und die USA ihre festgefahrenen Handelsgespräche wieder aufnehmen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, sprachen Chinas Vizepremier He Lifeng, US-Finanzminister Scott Bessent und Handelsbeauftragter Jamieson Greer in einer Videoschalte „offen, tiefgehend und konstruktiv“ über die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder.
Beide Seiten hätten sich darauf verständigt, „so bald wie möglich“ eine neue Runde bilateraler Konsultationen abzuhalten. Laut Bessent könnte das Treffen bereits in einer Woche in Malaysia stattfinden. Der US-Finanzminister zeigte sich optimistisch: „Wir hoffen, dass China den Respekt zeigt, den wir ihnen entgegengebracht haben.“
Bessent betonte, Präsident Donald Trump könne dank seiner persönlichen Beziehung zu Xi Jinping „die Dinge wieder in Ordnung bringen“. Beobachter werten die geplanten Gespräche als Signal der Entspannung im seit Jahren schwelenden Handelskonflikt, der durch Zölle und Sanktionen zunehmend eskaliert war.




