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Britische Cybersicherheitsbehörde warnt vor Quantencomputer-Bedrohung: Unternehmen sollen Verschlüsselung bis 2035 anpassen

  • Die britische NCSC fordert Unternehmen auf, ihre Verschlüsselungssysteme bis 2035 zu aktualisieren.
  • Quantencomputer könnten herkömmliche Verschlüsselungsmethoden in naher Zukunft brechen.

Die britische National Cyber Security Centre (NCSC) fordert Unternehmen auf, ihre Verschlüsselungssysteme bis 2035 zu aktualisieren, um sich gegen Quantencomputer-Bedrohungen zu schützen.

In einer neuen Leitlinie warnt die Behörde, dass die Risiken durch Quantencomputer unterschätzt werden. Unternehmen sollten jetzt Maßnahmen ergreifen, um langfristig sichere Systeme zu gewährleisten.

Quantencomputer könnten in naher Zukunft herkömmliche Verschlüsselungsmethoden brechen. Der sogenannte „Q-Day“ wird erwartet, wenn leistungsfähige Quantencomputer einsatzfähig sind.

Die NCSC empfiehlt, spätestens 2028 mit der Umstellung zu beginnen. Unternehmen sollten eine Bestandsaufnahme ihrer Verschlüsselungsmechanismen vornehmen und eine Migrationsstrategie entwickeln.

Ein konkretes Datum für die Marktreife von Quantencomputern gibt es nicht. Die Frist von zehn Jahren soll ausreichend sein, um post-quantenkryptografische Lösungen zu entwickeln.

Quantencomputer nutzen „Qubits“ und lösen mathematische Probleme schneller als herkömmliche Rechner. Dies könnte die Sicherheit von Netzwerken und digitalen Daten gefährden.

Das US-amerikanische NIST hat bereits Sicherheitsalgorithmen für post-quantenkryptografische Absicherung veröffentlicht. Auch die EU warnt vor den Folgen dieser Technologie.

Quelle: Eulerpool Research Systems