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Bernd Böddeling übernimmt Vorstandsvorsitz bei Westenergie: Neue Herausforderungen in der Energiewirtschaft

  • Bernd Böddeling wird neuer Vorstandsvorsitzender von Westenergie, Nachfolge von Katherina Reiche.
  • Fokus auf CO₂-Reduktion und Herausforderungen der Energiewende für Netzbetreiber.

Bernd Böddeling ist neuer Vorstandsvorsitzender von Westenergie. Er folgt auf Katherina Reiche, die Bundeswirtschaftsministerin wurde. Böddelings Amtszeit ist bis Ende 2025 befristet, um eine dauerhafte Nachfolgeregelung zu finden.

Böddeling bringt umfangreiche Erfahrung aus der Energiebranche mit. Seit 1993 bei RWE, war er Finanzvorstand bei RWE Deutschland und Innogy. Seit 2019 leitet er bei Eon den Bereich Energy Networks Germany, den er auch bei Westenergie weiterführt.

Westenergie, eine Eon-Tochter, betreibt Strom- und Gasnetze in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Böddeling war bisher Aufsichtsratsvorsitzender, legt dieses Amt aber nieder. Thomas König von Eon übernimmt den Vorsitz.

Der Führungswechsel erfolgt in einer herausfordernden Phase für die Energiewirtschaft. Reiche will die Energiewende neu ausrichten, mit Fokus auf CO₂-Reduktion statt Solaranlagenzahl. Dies könnte Netzbetreiber wie Westenergie direkt betreffen.

Unternehmen wie Eon kritisieren die hohen Netzausbaukosten durch erneuerbare Energien. Reiche fordert eine Überprüfung der Versorgungssicherheit und Netzkapazitäten. Böddeling betont die Bedeutung der Energiewende für Westenergie.

Quelle: Eulerpool Research Systems