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Bedenken über MSCs Hafendeal: Gefahr für Panamakanals Neutralität und Wettbewerb

  • Ein geplanter Hafendeal von MSC und BlackRock könnte die Neutralität des Panamakanals gefährden.
  • Die Panama Canal Authority plant strategische Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Ein geplanter Hafendeal im Wert von 23 Milliarden US-Dollar sorgt für Bedenken bei der Panama Canal Authority. Die Übernahme von 43 Hafenanlagen durch MSC und BlackRock könnte die Neutralität des Kanals gefährden.

Ricaurte Vásquez, Administrator der Panama Canal Authority, warnt vor einer gefährlichen Marktkonzentration. Der Zugang zum Kanal müsse für alle Reedereien gleich bleiben, um Panamas Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Die geopolitische Dimension ist nicht neu. US-Präsident Trump kritisierte den wachsenden Einfluss chinesischer Unternehmen. Nun wollen westliche Investoren die Häfen übernehmen, was Gespräche mit chinesischen Behörden auslöste.

Der Deal beschleunigt den globalen Wettbewerb um Logistikkorridore. A.P. Møller-Maersk kontrolliert bereits die Eisenbahnstrecke entlang des Kanals. Vásquez warnt vor einem möglichen Verlust an Containerverkehr.

Vásquez plädiert für eine strategische Reaktion: Der Bau eines eigenen Containerterminals in Corozal sollte reaktiviert werden, um als Terminalbetreiber aufzutreten.

Die Behörde plant Diversifizierungsprojekte. Ein Pipelineprojekt könnte bis zu 1 Mio. Barrel Flüssiggas pro Tag transportieren, um die Durchfahrtskapazität für LNG zu erhöhen.

Washington fordert kostenlosen Zugang für US-Schiffe, was Vásquez ablehnt. Selbst panamaische Marineeinheiten zahlen für die Passage, betont er.

Quelle: Eulerpool Research Systems