AstraZeneca stärkt Position im Markt für Adipositas- und Diabetesmedikamente durch CSPC-Deal
- AstraZeneca sichert sich Rechte an CSPC-Wirkstoffen, um im Adipositas- und Diabetesmarkt zu expandieren.
- Der Deal umfasst Zahlungen von bis zu 18,5 Milliarden US-Dollar und stärkt AstraZenecas strategische Position.
Der britische Pharmakonzern AstraZeneca erweitert seine Präsenz im wachsenden Markt für Adipositas- und Diabetesmedikamente. Durch eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung mit CSPC Pharmaceutical sichert sich AstraZeneca die Rechte an experimentellen Wirkstoffen außerhalb Chinas.
Der Deal könnte ein Volumen im zweistelligen Milliardenbereich erreichen. AstraZeneca zahlt zunächst 1,2 Milliarden US-Dollar an CSPC, mit zusätzlichen Meilensteinzahlungen von bis zu 3,5 Milliarden Dollar für Entwicklung und Zulassung.
Erfolgsabhängige Zahlungen sind an Vermarktungs- und Umsatzziele gekoppelt. CSPC schätzt das Gesamtvolumen dieser umsatzabhängigen Meilensteine auf bis zu 13,8 Milliarden US-Dollar. AstraZeneca erhält Zugang zu einem lukrativen Therapiefeld.
Die Kooperation umfasst vier Entwicklungsprogramme. Ein Medikament ist in der frühen klinischen Testphase, drei weitere sind präklinisch. Zusätzlich planen die Unternehmen die Zusammenarbeit bei vier weiteren Programmen auf CSPC-Technologieplattformen.
Der Deal ist Teil eines globalen Wettlaufs um neue Abnehmpräparate, dominiert von Eli Lilly und Novo Nordisk. Andere Konzerne wie Pfizer und Roche haben ebenfalls strategische Schritte unternommen.
AstraZeneca setzt auf Partnerschaften, um Entwicklungszeit zu sparen und schneller marktfähige Produkte zu erreichen. Die Aktie stieg an der Londoner Börse um 0,3 Prozent auf 135 Pfund.
Investoren sehen den Deal als strategisch: hohe Investitionen heute, potenziell enorme Erträge in einem wachsenden Markt. AstraZeneca kauft gezielt externes Innovationspotenzial ein und positioniert sich im globalen Kampf um das nächste Blockbuster-Medikament gegen Adipositas.