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Anstieg der US-Arbeitslosenhilfeanträge: Wirtschaftliche Unsicherheiten nehmen zu

  • US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen auf 240.000, über den Erwartungen der Analysten.
  • Gerichtsurteil stoppt Teile der neuen Zölle, erhöht Unsicherheit in der Handelspolitik.

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA stiegen letzte Woche auf 240.000, mehr als die erwarteten 230.000. Dies liegt jedoch noch im Schwankungsbereich der letzten Monate. In der Vorwoche betrug die Zahl 226.000.

Besonders auffällig ist der Anstieg der fortlaufenden Anträge auf 1,92 Millionen, der höchste Stand seit 2021. Diese Zahl zeigt die Breite der Arbeitslosigkeit, hinkt den Erstanträgen jedoch um eine Woche hinterher.

Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Neue Importzölle aus März und April erhöhen die Sorgen der Unternehmen über steigende Kosten und sinkende Nachfrage. Ein signifikanter Anstieg der Entlassungen ist jedoch bisher nicht erkennbar.

Ein aktuelles Gerichtsurteil erschwert der Trump-Regierung die Fortsetzung ihrer Handelspolitik. Ein Bundesgericht stoppte zentrale Teile der neuen Zölle, was Unsicherheit in einem politisch angespannten Umfeld schafft. Die rechtliche Gültigkeit der Maßnahmen wird nun geprüft.

Quelle: Eulerpool Research Systems