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Andrew Peel verlässt Morgan Stanley: Neue Brücke zwischen TradFi und DeFi in Zug geplant

  • Andrew Peel verlässt Morgan Stanley für ein neues DeFi-Projekt in Zug.
  • Digitale Assets gewinnen an Bedeutung mit neuen Akteuren und politischem Rückenwind.

Andrew Peel, ehemaliger Leiter des Digital Asset Markets bei Morgan Stanley, plant ein eigenes Unternehmen in Zug. Ziel ist die Verbindung von traditioneller Finanzwelt (TradFi) und dezentraler Finanzwelt (DeFi).

Das Unternehmen wird aus zwei Hauptbereichen bestehen: einem Asset-Management-Vehikel für DeFi-Produkte und einem Technologiearm für institutionelle Handelslösungen. Peel will klassische Finanzhäuser für die neue Anlageklasse öffnen.

Der Zeitpunkt ist bemerkenswert, da Morgan Stanley an der Integration von Krypto-Trading auf E*Trade arbeitet, die frühestens 2026 umgesetzt wird. Seit 2021 bietet die Bank Bitcoin-Fonds für institutionelle Kunden an.

Die US-Krypto-Politik hat seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus marktwirtschaftlichen Rückenwind erhalten. Der Start von Bitcoin-ETFs und das Interesse an tokenisierten Geldmarktfonds haben der Branche Dynamik verliehen.

Peels Abgang ist Teil einer breiteren Bewegung an der Wall Street. Auch Caroline Butler von der Bank of New York Mellon verlässt das Unternehmen. Ihre Nachfolgerin, Carolyn Weinberg, wird den Kurs fortsetzen.

Die Botschaft ist klar: Digitale Assets stehen vor der nächsten Entwicklungsphase mit neuen Akteuren an der Schnittstelle von Technik und traditionellem Kapital.

Quelle: Eulerpool Research Systems