2G Energy: Herausforderungen 2025 und Wachstumschancen 2026
- 2G Energy senkt Prognose für 2025 aufgrund temporärer Probleme.
- Positive Aussichten für 2026 dank neuer Wachstumstreiber und Nachholeffekte.
Das Jahr 2025 verlief für 2G Energy nicht wie geplant. Die Umsatzprognose wurde von 430-450 Millionen Euro auf 380-400 Millionen Euro gesenkt. Auch die EBIT-Marge wird mit 6,5-8,0 Prozent unter den Erwartungen liegen.
Die Gründe sind größtenteils temporär: Probleme bei der Einführung einer neuen ERP-Software, verzögerte Großaufträge für die Ukraine und späte EU-Genehmigung des deutschen Biomassepakets.
Für die kommenden Quartale sieht es besser aus. Die regulatorischen Hürden sind überwunden, und die Softwareprobleme sollen im Kundenkontakt keine Rolle mehr spielen.
Mehrere Belastungsfaktoren verschwinden, und Nachholeffekte könnten 2026 positiv wirken. Eine breite Palette an Wachstumstreibern spricht für ein starkes Jahr.
Besonders die steigende Energienachfrage von Rechenzentren bietet Chancen. 2G positioniert sich mit modularen, skalierbaren Lösungen.
Geplante Ausschreibungen für neue Gaskraftwerke in Deutschland und neue Produktbereiche wie Großwärmepumpen und Demand-Response-Aggregate könnten ebenfalls Wachstum bringen.
Das Management hält an der Prognose für 2026 fest: Umsätze von 440-490 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von 9-11 Prozent.
2G Energy gilt als verlässlich bei Prognosen. Die Entwicklung 2025 wird als Ausnahme gesehen, nicht als Trendbruch.
Wenn die Wachstumstreiber greifen, könnte 2026 operativ und an der Börse ein starkes Jahr werden. Der Markt richtet den Fokus wieder auf langfristige Perspektiven.