Trumps Handelszölle stürzen US-Börsen in historische Verluste
- Trumps neue Importzölle führen zu einem massiven Ausverkauf an den US-Börsen.
- Internationale Vergeltungsmaßnahmen und Rezessionsängste verstärken die Unsicherheit an den Märkten.
Die Ankündigung neuer US-Importzölle durch die Trump-Administration führte zu einem massiven Ausverkauf an den Finanzmärkten. Der Dow Jones fiel um 1679 Punkte, der S&P 500 um 4,8 %, und der Nasdaq brach um 6 % ein.
Insgesamt wurden 3,1 Billionen US-Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet. Dies ist der größte Verlust seit März 2020. Die Zölle betreffen alle US-Importe ab dem 5. April, mit höheren Sätzen für China, die EU und Japan.
Die Aussicht auf einen Handelskrieg trieb Anleger in sichere Häfen. US-Staatsanleihen-Renditen sanken, der Dollar verlor 1,3 %. Ölpreise fielen um über 6 %, während Gold nach einer Rally abgestoßen wurde.
Schwergewichte wie Apple, Nvidia und Amazon verloren zweistellig. Auch Konsumwerte wie Nike und Target standen unter Druck. Stellantis stoppte die Produktion in Kanada und Mexiko vorübergehend.
Internationale Vergeltungsmaßnahmen folgten schnell. Frankreich drohte US-Techkonzernen, Kanada plant Zölle auf US-Autos. Trump zeigte sich unbeeindruckt und plant weitere Zölle auf Pharmazeutika und Halbleiter.
Die Märkte stehen vor einem Belastungstest, der die pandemiegetriebene Krise übertrifft. Trumps Strategie auf wirtschaftliche Autarkie wird die Risikobereitschaft der Anleger auf die Probe stellen.