AstraZeneca: Trotz Skandal in China auf Wachstumskurs
- AstraZeneca steigert Umsätze in China trotz Skandal um China-Chef.
- Investitionen und Expansion stärken Marktpräsenz und mildern Preisdruck.
Nach dem Skandal um den China-Chef Leon Wang, der wegen illegaler Arzneimittelverkäufe verhaftet wurde, zeigt AstraZeneca in China wieder Wachstum. Im ersten Halbjahr stiegen die Umsätze um 4 % auf 3,5 Milliarden Dollar.
Der Pharmakonzern setzt auf eine Doppelstrategie: Investitionen wie ein 2,5-Milliarden-Dollar-Forschungszentrum in Peking und die Expansion in Provinzstädte stärken die Marktpräsenz. Diese Maßnahmen helfen, den Preisdruck durch Generika abzufedern.
Konzernchef Pascal Soriot reiste mehrfach nach China und traf Präsident Xi Jinping. Analysten sehen das Unternehmen im Wachstumsmodus. Der Aktienkurs hat sich von den Einbußen nach Wangs Verhaftung erholt.
Die Umstrukturierung an der Spitze hinterlässt Spuren. Wang, ein einflussreicher Manager, bleibt in Haft. Sein Fehlen ist für die Mitarbeiter spürbar, trotz stabiler Umsätze und erfolgreicher Produkteinführungen.