Der US-Elektroautobauer Rivian kündigt den Abbau von rund 200 bis 225 Stellen an, was etwa 1,5 Prozent der Belegschaft entspricht. Der Schritt erfolgt kurz vor dem Auslaufen der US-Bundessteuergutschriften für Elektrofahrzeuge, die bisher Neuwagenkäufe mit bis zu 7.500 Dollar förderten und zum 30. September 2025 enden.
Förder-Aus belastet die Branche
Auch andere Hersteller wie General Motors und Volkswagen haben bereits Produktionsstopps und Jobkürzungen angekündigt. Für Rivian bedeutet das Förderende zusätzlichen Druck, da gleichzeitig die Einnahmen aus dem Verkauf von Compliance-Credits zurückgehen – ein Ausfall von bis zu 100 Millionen Dollar wird erwartet.
Kostenschnitt bei Vertrieb und Service
Betroffen vom Stellenabbau sind vor allem Commercial-Teams in den USA und Kanada. Das Unternehmen will so Kosten senken und sich stärker auf künftige Modellstarts konzentrieren.
Hoffnung liegt auf neuem SUV
Trotz hoher Verluste setzt Rivian auf das neue Modell R2, das 2026 auf den Markt kommen soll. Mit einem Preis von rund 45.000 Dollar will der Konzern ein breiteres Kundensegment ansprechen und die Produktionsbasis im Werk in Normal, Illinois, erweitern.




