Der US-Paketdienst FedEx hat mit seinen jüngsten Zahlen die Prognosen klar übertroffen. Vor allem konsequente Kostensenkungen federn das schwächere internationale Geschäft ab und treiben den Gewinn nach oben.
Im ersten Quartal des bis 31. August laufenden Geschäftsjahres erzielte FedEx einen bereinigten Gewinn von 910 Millionen US-Dollar beziehungsweise 3,83 Dollar je Aktie. Analysten hatten lediglich 3,59 Dollar erwartet. Auch der Umsatz lag mit 22,24 Milliarden Dollar über den Markterwartungen von 21,66 Milliarden Dollar.
Das internationale Paketgeschäft litt unter dem Wegfall von US-Zollbefreiungen für bestimmte Direktlieferungen. Dennoch konnte FedEx die Rückgänge durch rigide Kostensenkungen kompensieren. Das Unternehmen legte Flugzeuge still, schloss Standorte und bündelte Einheiten. Für das gesamte Geschäftsjahr sind Einsparungen von rund einer Milliarde Dollar vorgesehen.
Die Börse honorierte die überraschend starken Ergebnisse sofort: Die FedEx-Aktie stieg nachbörslich um rund sechs Prozent. Anleger sehen in den Zahlen ein Signal, dass der Konzern auch in einem schwierigen Marktumfeld profitabel bleibt.
FedEx zeigt damit, dass konsequente Effizienzprogramme ein wirksames Gegenmittel gegen sinkende Sendungsmengen sein können – und verschafft sich Spielraum, um in Zukunft gestärkt aus dem schwächeren Markt herauszutreten.




