Nach massiver Verwirrung um die neue Visagebühr für H-1B-Anträge hat das Weiße Haus betont, dass es sich um eine einmalige Abgabe handelt – nicht um eine jährliche Zahlung.
Das Weiße Haus hat am Samstag die neuen Regeln zu H-1B-Visa präzisiert: Die ab Sonntag geltende Gebühr von 100.000 US-Dollar ist eine einmalige Abgabe pro Antrag, nicht jedoch eine jährliche Zahlung. Zudem betrifft sie nur neue Anträge, nicht aber Inhaber bereits gültiger Visa, die in die USA zurückkehren.
Falsche Aussagen sorgten für Unruhe
Die Klarstellung war notwendig, nachdem Handelsminister Howard Lutnick am Freitag erklärt hatte, die Gebühr werde jährlich erhoben. Das führte laut Reuters zu erheblicher Verunsicherung in Unternehmen wie Microsoft, JPMorgan und Amazon. Mehrere Banken, darunter Goldman Sachs, warnten ihre Mitarbeiter mit H-1B-Visa vor internationalen Reisen.
Reaktionen von Betroffenen
Auf der chinesischen Plattform Rednote berichteten zahlreiche Visainhaber, dass sie geplante Auslandsreisen aus Sorge abgebrochen hätten, um rechtzeitig in die USA zurückzukehren. Mit der Korrektur der Regierung soll nun Klarheit geschaffen werden – besonders für die Technologiebranche, in der H-1B-Visa weit verbreitet sind.



