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Rivian kämpft mit Milliardenverlusten und CEO-Gehalt: Letzte Chance R2-SUV?

  • Rivian verzeichnet hohe Verluste und schwache Auslieferungszahlen.
  • Das R2-SUV gilt als letzte Chance für den Massenmarktdurchbruch.

Rivian startete 2021 fulminant an der Nasdaq, doch der Kurs ist seitdem um fast 80 % gefallen. Die Aktie notiert jetzt bei rund 15 Dollar, weit entfernt von den anfänglichen Höchstständen.

Seit dem Börsengang hat Rivian Schwierigkeiten, die Kosten zu kontrollieren. Im dritten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 1,16 Mrd. US-Dollar. Die Verluste summieren sich im laufenden Jahr auf 2,82 Mrd. US-Dollar.

Die Auslieferungszahlen bleiben schwach. Im dritten Quartal wurden etwas über 10.000 Fahrzeuge ausgeliefert, was im Vergleich zu Tesla, Hyundai oder Ford gering erscheint. Das geplante R2-SUV könnte Rivians letzte Chance sein, im Massenmarkt Fuß zu fassen.

Ein neues Vergütungspaket für Gründer RJ Scaringe sorgt für Unmut. Sein Gehalt wurde auf zwei Millionen Dollar verdoppelt, und Bonusoptionen könnten sein Gesamtpaket auf 4,6 Mrd. Dollar anwachsen lassen. Investoren sehen dies als falsches Signal.

Analysten sind uneins: Fünf empfehlen den Kauf, acht das Halten und fünf den Verkauf. Entscheidend wird sein, ob Rivian 2026 mit dem R2-SUV den Durchbruch schafft, um das Vertrauen des Marktes zurückzugewinnen.

Quelle: Eulerpool Research Systems