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Rheinmetall: Strategische Expansion und Rekordauftragslage im Verteidigungssektor

  • Rheinmetall plant ein Satellitennetzwerk für die Bundeswehr mit einem Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro.
  • Die Aktie hat auf Jahressicht 140 Prozent zugelegt, getrieben von einer beispiellosen Auftragslage.

Rheinmetall arbeitet an einer außergewöhnlichen Auftragspipeline im boomenden Rüstungssektor. Der Düsseldorfer Konzern ist in nahezu allen strategisch relevanten Bereichen der modernen Verteidigung aktiv.

Ein zentrales Projekt ist ein geplantes Satellitennetzwerk für die Bundeswehr. Rheinmetall verhandelt mit OHB über eine Kooperation. Gespräche laufen.

Das Netzwerk könnte bis zu 200 Satelliten umfassen und ab 2029 die militärische Kommunikation Deutschlands sichern. Das Projektvolumen könnte bis zu zehn Milliarden Euro betragen.

Rheinmetall tritt in der Ausschreibung unter anderem gegen Airbus an, was industriepolitisch bedeutend ist.

Konzernchef Armin Papperger sieht ein internationales Auftragspotenzial von rund 80 Milliarden Euro in den kommenden Jahren.

Die Auslieferung der ersten fünf Lynx-KF41-Schützenpanzer an die Ukraine begann im Januar. Der Vertrag wird von Deutschland finanziert.

Die Ukraine ist nach Ungarn der zweite Staat, der den Lynx operativ nutzt, was für mögliche Folgeaufträge wichtig ist.

Rheinmetall erweitert technologisch sein Portfolio durch ein Joint Venture mit MBDA Deutschland für maritime Laserwaffensysteme.

Ein Rahmenvertrag für 30-Millimeter-Munition für den Puma-Schützenpanzer wurde auf rund eine Milliarde Euro bis 2029 ausgeweitet.

Die Rheinmetall-Aktie notiert knapp zehn Prozent unter ihrem Rekordhoch, hat aber auf Jahressicht rund 140 Prozent zugelegt.

Rheinmetall profitiert von geopolitischen Spannungen und einer Neubewertung der Verteidigungsfähigkeit in Europa. Entscheidend wird sein, wie viele Milliardenprojekte in feste Verträge münden.

Quelle: Eulerpool Research Systems