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Preisschwankungen bei Lebensmitteln: Verbraucher müssen genau hinschauen

  • Die Inflation ist gesunken, aber der Wocheneinkauf bleibt teuer.
  • Preisschwankungen bei Lebensmitteln erfordern gezieltes Preisvergleichen.

Die Inflation ist gesunken, doch der Wocheneinkauf bleibt teuer. Im November lag die Inflationsrate bei 2,3 Prozent, nahe dem Ziel der Europäischen Zentralbank. Eine Entlastung an der Supermarktkasse ist jedoch nicht automatisch gegeben.

Ein Vergleich der November-Preisdaten 2024 und 2025 zeigt starke Schwankungen. Einige Lebensmittel wie Butter und Weintrauben sind deutlich günstiger geworden. Ursache sind ein größeres Angebot und bessere Ernten, was zu niedrigeren Preisen führt.

Auf der anderen Seite sind Produkte wie Sauerkirschen und Schokolade teurer geworden. Gründe sind höhere Rohstoffpreise, Ernteausfälle und gestiegene Produktionskosten. Verbraucher müssen Preise vergleichen und Angebote nutzen, um zu sparen.

Ökonomen betonen, dass eine sinkende Inflationsrate nicht bedeutet, dass Preise fallen. Vielmehr steigen sie langsamer. Die Preissteigerungen der letzten Jahre sind weiterhin im Preisniveau enthalten.

Diese Entwicklung hat das Konsumverhalten verändert. Viele Haushalte vergleichen intensiver und kaufen bei Discountern. Der Wettbewerbsdruck im Einzelhandel bleibt hoch.

Für Menschen mit geringem Einkommen sind Preisschwankungen besonders problematisch. Sozialverbände fordern gezielte Entlastungen durch höhere Sozialleistungen oder steuerliche Maßnahmen.

Eine grundlegende Entlastung ist auch 2026 nicht zu erwarten. Kostenfaktoren wie Energie und Löhne bleiben hoch. Preissenkungen werden von Unternehmen oft zögerlich weitergegeben.

In stark umkämpften Segmenten wie frischen Lebensmitteln gibt es eher Rabatte. Bei verarbeiteten Produkten ist der Spielraum kleiner. Experten rechnen nicht mit einer neuen Preisexplosion, aber auch nicht mit deutlich niedrigeren Preisen.

Quelle: Eulerpool Research Systems